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Die Katastrophenresilienz der Pflege bei Stromausfall und Überschwemmungen stärken Ein Forschungsprojekt in der Wesermarsch in Niedersachsen

Autor*innen: Palm, D. ; Klein, L-H. ; Battenberg, R. ; Aumann-Suslin, I. ; Semmler, L. ; Koppelin, F.   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse   |   Jahrgang: 51   |   Heft: 2   |   Seiten: 47 bis 49   |   Erscheinung: 11.05.2026


Abstract

Wetterextreme und Stromausfälle Als Folge der anthropogenen Klimakrise nehmen Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse zu. Dabei können Hochwasserereignisse wie im Ahrtal und Ereignisse wie die Stromausfälle im September 2025 und im Januar 2026 in Berlin teils gravierende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Versorgungsstabilität haben [1]. Insbesondere ältere Menschen sind überproportional von Katastrophen und ihren Folgen betroffen und gelten daher als besonders vulnerabel [2, 3, 4]. Für pflegebedürftige Menschen können diese Katastrophen lebensbedrohlich werden. Als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt dem Pflegepersonal daher eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Katastrophen zu [5]. Die Erfahrungen der Corona-Pandemie haben dies eindrucksvoll bewiesen [6]. Auch im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal 2021 sah sich das Pflegepersonal teils extremen Bedingungen ausgesetzt und musste unvorbereitet sowie selbstorganisiert Lösungen finden, um Bewohner*innen aus überfluteten Pflegeeinrichtungen zu evakuieren [7]. Pflegefachpersonen in Deutschland sind derzeit aber nicht ausreichend für das Risikound Krisenmanagement in Katastrophenlagen vorbereitet [8].


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