Autor*innen: Seeger, J.; Kellerer, J.-D. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 28 | Heft: 3 | Seiten: 29 bis 39 | Erscheinung: 25.06.2026 | DOI: 10.3936/khwrby70
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Abstract
Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege sind während ihrer Ausbildung häufig hohen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind Resilienzförderung, die Entwicklung beruflicher Identität und Kompetenzen zur Stressbewältigung zentrale Bestandteile einer zukunftsorientierten Ausbildung. Diese einarmige quantitative experimentelle Pilotstudie im Prä-Post-Design untersuchte den Einfluss von Selbstreflexion, eingebettet in eine Supervision, auf Resilienz und berufliche Identität. Darüber hinaus wurden Subgruppenanalysen durchgeführt, um mögliche Zusammenhänge und Unterschiede in Abhängigkeit von soziodemografischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Berufserfahrung zu prüfen. Mittels Online-Befragung zu drei Zeitpunkten wurden Veränderungen gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstreflexion positive Effekte auf beide Variablen hat und somit ein wirksames pädagogisches Instrument darstellt.
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