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Haltung zeigen in heterogenen Lernwelten
Beziehungsgestaltung und Empowerment in Pflegeausbildungen
Beschreibung
Hintergrund
Ausbildungen im Pflegesektor findet in hochgradig heterogenen Lernwelten statt: Unterschiedliche Bildungsbiografien, Sprachkompetenzen, Belastungslagen treffen auf institutionelle Anforderungen und professionelle Standards. Um Selbstbestimmung und Teilhabe pflegebedürftiger Menschen zu fördern, bedarf es einer Pflegebildung, die Empowerment als pädagogisches und ethisches Prinzip integriert. Eine entwicklungsorientierte Haltung stärkt Selbstwirksamkeit und professionelle Identitätsbildung, während defizitorientierte Perspektiven Anpassungsdruck verstärken und damit zur Instabilität von Ausbildungsverläufen führen können
Methodik
Der Workshop basiert auf einer qualitativen Studie zur Wahrnehmung von Pflegeauszubildenden aus Perspektive von Praxisanleiter:innen, Lehrkräften, Schulleitungen und sozialpädagogischen Fachkräften (Behrens et al, 2026). Die Untersuchung fand im Rahmen des Projekts „PfAu- Pflege-Auszubildende unterstützen“ statt. Ziel des Projektes war die Implementierung und die wissenschaftliche Evaluation von Unterstützungsangeboten zur Abbruchprävention. Das Projekt wurde durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union gefördert.
Workshop-Konzeption
Der Workshop reflektiert, wie Haltung und Zuschreibungen Wahrnehmung und Begleitung von Auszubildenden prägen. Nach einem interaktiven Einstieg zur Sichtbarmachung implizierter Deutungsmuster werden zentrale Studienergebnisse vorgestellt. In Kleingruppen werden professionelle Haltung, typische Spannungsfelder in heterogenen Lerngruppen analysiert und Strategien für eine diversitätssensible und empowernde Begleitung entwickelt. In einem Haltungs-Lab werden lernortspezifische Szenarien mithilfe von drei „Haltungsbrillen“: Defizit-, Ressourcen- und Entwicklungsbrille auf ihre Wirkung für eine empowernde Beziehungshaltung und die Gestaltung von Lernprozessen hin untersucht.
Workshop-Ziel
Ziel ist es, eigene Zuschreibungen zu reflektieren und Haltung als gestaltbare professionelle Verantwortung im Umgang mit Heterogenität zu stärken.
Der Workshop richtet sich an Lehrende, Forschende und Lernende sowie alle Akteur:innen im Bereich Pflegeausbildung.
Literatur
- Behrens, Y., Siepmann, M., & Bieler, K. (2026). Heterogene Lernwelten in der Pflegefachassistenz: Migration, Generationenunterschiede und die Rolle von Praxis, Schule und Schulsozialarbeit. Pädagogik der Gesundheitsberufe, (1), 41–52. hpsmedia.
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