-
Haltung ermöglichen – Psychologische Sicherheit als Führungsaufgabe in der gesundheitsberuflichen Bildung
Daniela Löffler
-
CALD-Nurses empowern statt ausbremsen: IPQ als Innovationsarchitektur für Bildungsbiografien
Melanie Slavici
-
"SafeSpace Learning" – Ein Diversity-Konzept
Anna-Verena Kirstein
-
Herzensangelegenheit: Palliative Versorgungsqualität im kardiologischen Setting neu denken- Implementierung der Peaceful End-of-Life Theory
Lisa KahntSept.. 14
-
Eröffnung / KeynoteN.N., Prof. Dr. Andreas Lauterbach, Prof. Dr. Anja WalterSept.. 14
-
Fortbildungserfolg von Digitalisierungsmanager:innen in Arztpraxen – Eine 1,5-Jahres-Follow-Up-Studie
Anne MainzSept.. 14
-
Stärkung der professionellen Identitätsbildung in der medizinischen Ausbildung durch reflektierende und praxisorientierte Hinweise
Wolfram ArendsSept.. 14
-
RaumwechselpauseSept.. 14
-
Kulturelle Vielfalt als pädagogische Haltung und Führungskompetenz
Friedrich SchneiderSept.. 14
-
Bühne frei für professionelle Haltung im Unterricht
Daniela SchlosserSept.. 14
Simki – Simulation mit künstlicher Intelligenz – Zwischen Prozessoptimierung und Verantwortungsübernahme
Beschreibung
Einleitung
Das Erleben simulativer Szenarios ist längst ein fester Bestandteil der Lehre in Gesundheitsfachberufen. Die Erstellung umfassender Szenarios stellt Lehrende vor technische, personelle und strukturelle Herausforderungen, die den Einsatz simulativer Lehre hemmen. Studierende berichten von einem Mehrwert von Simulationsszenarien in mono- und interprofessionellen Lernsettings. Um Nutzungshürden abzubauen, gerade im Hinblick auf erheblichen zeitlichen Aufwand bei der Entwicklung von Szenarios, kann KI ein nützliches Tool sein. Die Nutzung von KI im Kontext von Bildung setzt jedoch ein hohes Maß an eigener professioneller Haltung und digitaler Kompetenz und KI-Kompetenz (WHO,2025, OECD,2024) voraus.
Beschreibung des Projekts
Vor dem Hintergrund der Nutzungshürden von Simulationen wurde durch das Projekt SIMKI ein ChatBot erstellt, welcher die Nutzer*innen schrittweise durch die Erstellung von simulativen Szenarien begleitet und am Ende des Outputs ein anwendbares Szenario erzeugt. Die Nutzung künstlicher Intelligenz stellt dabei die Reduktion des zeitlichen Aufwandes zur Erstellung von Szenarien dar. Trotz erheblicher zeitlicher Vorteile ist die Anwendung von KI auch mit Risiken verbunden. Inhalte müssen vor dem Hintergrund der Emotionalität, räumlicher und materieller Ressourcen aber auch der Näher zur Praxis kritisch geprüft werden. Sprachbasierte KI wie ChatGpT du LeChat nutzten Algorithmen, um menschliche Muster im Ausdruck nachzuahmen. Gerade bei Anweisungen für Schauspielpatient*innen und Skripten muss kritisch geprüft werden inwiefern der Output zumutbar ist.
Workshopablauf
Der Workshop ist in drei Phasen gegliedert (siehe Abb.1). Die Teilnehmenden sollen in Dreigruppen zunächst mit dem ChatBot ein für sie nutzbares Simulationsszenario generieren. Die Teilnehmenden erhalten Reflexionsfragen um ihren Prozess kritisch zu prüfen.
Ziel des Workshops
Teilnehmende sollen in der reflektierenden Nutzung von KI geschult werden. Ziel soll die Sensibilisierung für eine Verantwortungsvolle Nutzung von künstlicher Intelligenz im Lehralltag sein. Dabei sollen Hemmschwellen in der Nutzung abgebaut und das verantwortungsvolle Nutzen von KI in der Lehrvorbereitung durch die Reflexion im Workshop geschult werden. Teilnehmende können bestehendes Wissen zu KI stärken oder noch nicht vorhandenes Wissen aufbauen während sie eintauchen in praktische Lehrvorbereitung von Simulationsszenarien. Es wird ein Raum geschaffen um eine eigene Haltung zur Nutzung von KI in der Lehre (weiter) zu entwickeln.
Literatur
- World Health Organization (WHO), European Observatory on Health Systems and Policies. (2025). Closing the digital skills gap in health care: Identifying core digital skills and competencies and education and training opportunities for health professionals in the European Union. WHO Regional Office for Europe.
- Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), (2024),Artificial intelligence and the health workforce,OECD Publishing, https://doi.org/10.1787/9a31d8af-en