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Haltung zeigen statt schweigen - Professioneller Umgang mit sexueller Belästigung in der Ausbildung zur Pflegefachperson
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Verbesserung der Kompetenz und Zufriedenheit von Pflegekräften durch curriculare Schulung im Umgang mit Demenz – Protokoll eines Längsschnittstudie
Beschreibung
Hintergrund. Die Erkrankung Demenz betrifft in Deutschland etwa 1,8 Mio. Menschen. Sie stellt Pflege- und Betreuungskräfte vor erhebliche Herausforderungen. Im Umgang mit dieser Zielgruppe gibt es spezifische, heterogene Schulungsangebote, u. a. die MAKS-Therapie. Die positiven Effekte der MAKS-Therapieschulung auf die Mitarbeitenden wurden in einer Querschnittsbefragung ermittelt. Langfristige Effekte curricularer Schulungen zur Verbesserung pflegerischer Handlungssicherheit mit Menschen mit Demenz und der Arbeitszufriedenheit sind kaum erfasst.
Ziel der Arbeit. Die Untersuchung befasst sich mit der Frage, welche Effekte demenzspezifische Therapieschulungen auf die Beschäftigten im Hinblick auf pflegerische Kompetenzen sowie deren Arbeitszufriedenheit haben. Gegenübergestellt werden interventionsbasierte Schulungsformate, die an der Förderung der Handlungskompetenz ausgerichtet sind, sowie wissensbasierte Ansätze, die sich v. a. auf die Vermittlung von Fachwissen stützen. Außerdem sollen Auswirkungen auf die Menschen mit Demenz betrachtet werden.
Methoden. Im Vorher-Nachher-Design werden vier Schulungsangebote als Mixed-Methods-Ansatz miteinander verglichen. Die Stichprobe umfasst Pflege- und Betreuungskräfte in teil- und vollstationären Einrichtungen. Die quantitative Erhebung erfolgt mithilfe standardisierter Fragebögen zu drei Messzeitpunkten und wird durch qualitative, leitfadengestützte Interviews ergänzt. Zu den Konzepten zählen wahrgenommene Nützlichkeit, subjektiver Wissenszuwachs, psychische Belastung im Umgang mit Menschen mit Demenz, Arbeitszufriedenheit bzw. Selbstverwirklichung, motivationale Faktoren, beobachtete Wirkungen auf die Menschen mit Demenz sowie ein integrierter Wissenstest zu Demenz; siehe https://digidem-bayern.de/digitales-angebot-digidem-wissenstest-alzheimer-demenz/.
Erwartete Ergebnisse. Die heterogenen Schulungsangebote unterscheiden sich in formellen und didaktischen Strukturen. Interventionsbasierte Schulungsformate könnten zu stärkeren positiven Effekten führen als rein wissensbasierte Ansätze. Konzepte, die über mehrere Tage mit zwischenzeitlichen Anwendungsphasen stattfinden, könnten die langfristigen Auswirkungen verstärkten. Angenommen wird außerdem, dass die Teilnahme eine positive Wirkung auf die Menschen mit Demenz im Arbeitsalltag entfaltet.
Diskussion. Die Ergebnisse sollen Impulse zur Weiterentwicklung curricularer Schulungsangebote geben, die spezifisch und zielgruppenorientiert an die generalistische Pflegeausbildung anknüpfen oder in die Ausbildung von Betreuungskräften integriert werden. Die Ergebnisse können die Definition von Mindeststandards für Weiterbildungsangebote fundieren, um die Qualität der Versorgung langfristig zu sichern und dem Fachkräftemangel zu begegnen.
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