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"SafeSpace Learning" – Ein Diversity-Konzept
Anna-Verena Kirstein
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Haltung zeigen statt schweigen - Professioneller Umgang mit sexueller Belästigung in der Ausbildung zur Pflegefachperson
Theresa WagnerSept.. 14
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Stärkung der professionellen Identitätsbildung in der medizinischen Ausbildung durch reflektierende und praxisorientierte Hinweise
Wolfram ArendsSept.. 14
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Eröffnung / KeynoteN.N., Prof. Dr. Andreas Lauterbach, Prof. Dr. Anja WalterSept.. 14
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Herzensangelegenheit: Palliative Versorgungsqualität im kardiologischen Setting neu denken- Implementierung der Peaceful End-of-Life Theory
Lisa KahntSept.. 14
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Fortbildungserfolg von Digitalisierungsmanager:innen in Arztpraxen – Eine 1,5-Jahres-Follow-Up-Studie
Anne MainzSept.. 14
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RaumwechselpauseSept.. 14
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Die Potenziale von Berufsfeldanalysen und ihre Spezifika hinsichtlich einer Curriuclumentwicklung im Kontext der Ausbildung von Notfallsanitäter:innen
Christian FrießSept.. 14
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Professionelle Verantwortung im interprofessionellen ethischen Diskurs. Ethik in der beruflichen Praxis als interprofessionelles Lernformat am USZ
Margit WeberSept.. 14
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Patientensicherheit im Pflegestudium: Validierung des deutschen Health Professional Education in Patient Safety Survey (H-PEPSS)
Marten SchmiedSept.. 14
"Nur noch schnell die Welt retten" – Konzept zur Stärkung der Berufsidentität in der Pflegeausbildung
Beschreibung
Die Entwicklung einer stabilen beruflichen Identität gilt als zentraler Faktor für Verbleib, Arbeitszufriedenheit und professionelle Handlungsfähigkeit in der Pflege. Gleichzeitig bleibt ihre gezielte Förderung in der generalistischen Ausbildung bislang unsystematisch und vom individuellen Engagement einzelner Lehrender abhängig.
Der Beitrag adressiert diese Lücke durch die Vorstellung eines Konzeptes zur systematischen Stärkung der Berufsidentität. Grundlage bildet eine qualitative Studie (2022), aus der Ansatzpunkte für die pädagogische Praxis abgeleitet wurden.
Die Innovation des Ansatzes liegt in der strukturierten Verknüpfung bislang nebeneinanderstehender Orientierungselemente der Pflegeausbildung: Rahmenlehrplan, Vorbehaltsaufgaben und die ICN-Neudefinition professioneller Pflege werden erstmals gezielt als integriertes Bezugsmodell für Identitätsentwicklung genutzt. Die Neudefinition professioneller Pflege durch den ICN bietet hierbei einen normativen Orientierungsrahmen, der als „Kompass“ für die Identitätsentwicklung dienen kann (Lux, 2016). Dadurch wird berufliche Identität nicht mehr als impliziter Nebeneffekt, sondern als explizites Lernziel operationalisiert.
Zentrale didaktische Elemente sind die systematische Förderung von Reflexionskompetenz, die bewusste Entwicklung eines professionellen Berufs- und Pflegeverständnisses sowie die gezielte Stärkung von Berufsstolz. Lehrende erhalten damit ein Instrumentarium, um Auszubildende im Spannungsfeld zwischen normativen Ansprüchen und praktischer Realität handlungsfähig zu unterstützen.
Als Outcome wird ein übertragbares Konzept vorgestellt, das unmittelbar in Pflegebildungseinrichtungen implementiert werden kann. Es ermöglicht eine konsistente Förderung beruflicher Identität über beide Lernorte hinweg und leistet damit einen Beitrag zur Professionalisierung sowie zur langfristigen Bindung von Pflegefachpersonen im Beruf.