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„Breaking Barriers“ – Escape Rooms als erfahrungsbasierte Lernräume für sozio-kulturelle Lernprozesse in der Bildung im Gesundheitswesen
Beschreibung
Einleitung
Escape Rooms bieten einen didaktischen Zugang, um Lerninhalte erfahrbar zu machen, problemorientiertes Handeln zu stärken und Kooperation zu fördern. Empirische Studien zeigen, dass Escape Rooms Motivation, Lernaktivierung sowie soziale, kommunikative und personale Kompetenzen positiv unterstützen [1] und eröffnen damit Lernräume, in denen Perspektivwechsel, Reflexion über eigene Haltungen und kritisches Denken gefördert werden.
Der Beitrag stellt den Escape Room „Breaking Barriers“ vor, der die transkulturelle Pflege praxisnah abbildet.
Beschreibung des Projekts
Im Beitrag werden Konzeption, Umsetzung und Evaluation des Escape Rooms „Breaking Barriers“ vorgestellt. Das szenariobasierte Lernsetting greift zentrale Aspekte transkultureller Pflege auf, wurde praktisch erprobt und im Rahmen qualitativer Fokusgruppeninterviews aus Perspektive der Lernenden evaluiert.
Ausgangspunkt ist das Verschwinden der Patientin Frau Yilmaz, deren Aufenthaltsort durch die Bearbeitung mehrerer Barrieren erspielt werden muss.
Die vier Rätselstränge thematisieren biografische Erfahrungen im Kontext von Arbeitsmigration, kommunikative Herausforderungen, Ess-, Trink- und Feierkultur sowie Pflege im Familiensystem. Durch die Verbindung analoger und digitaler Elemente entsteht ein hybrides Setting, das Perspektivenwechsel ermöglicht und kooperative Aushandlungsprozesse erfordert.
Die Auswertung der Fokusgruppeninterviews zeigt eine hohe Lernaktivierung sowie Zugewinne in personalen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen (Abb. 1).
Abbildung 1: Wirkung pflegedidaktisch konzipierter Escape Rooms auf die Motivation und Lernentwicklung aus Sicht der Lernenden
Literatur
- [1] Kim et al. (2024). Escape rooms for education: A meta-analysis. https://doi.org/10.29333/iji.2024.17413a