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Demokratie pflegen - gemeinsam wachsen
Beschreibung
Als Angehörige einer pädagogischen Profession müssen wir uns nicht nur zu berufspolitischen Themen im engeren Sinn, sondern zunehmend auch zu gesellschaftspolitischen, demokratischen und menschenrechtlichen Fragen verhalten. In einer demokratischen Gesellschaft kann dies nur kooperativ und solidarisch gelingen. Um uns gegenseitig zu unterstützen und politische Bildung gemeinsam weiterzuentwickeln, haben wir – Lehrende aus der gesundheitsberuflichen Bildung in Berlin/Brandenburg – uns zur AG „Demokratie Pflegen“ im Projekt Neksa+ der btu Cottbus-Senftenberg / TU Dresden zusammengeschlossen.
In diesem Workshop stellen wir einige Aspekte unserer Arbeit vor und erproben dann gemeinsam mit den Teilnehmenden zwei ausgewählte Methoden zur politischen Bildung. Die jeweils anschließende didaktische Reflexion verläuft auf zwei Ebenen. 1. Wie habe ich die Lernsequenz als Teilnehmer*in erlebt? 2. Wie und in welchem didaktischen Zusammenhang könnte ich die Methode in meinem Arbeitsbereich einsetzen? Zur Wahl stehen:
Demokratie-Fitness trainieren (Übung): Demokratie ist etwas, das wir alle ständig üben müssen. Democracy-Fitness ist ein ursprünglich aus Dänemark stammendes Programm, in dem in kleinen Einheiten verschiedene „Demokratie-Muskeln“ trainiert werden, z. B. der „Neugier-Muskel“, der „Kompromiss-Muskel“ oder der „Empathie-Muskel“. Im Workshop werden wir ausgewählte Muskeln trainieren und über deren Bedeutung für die Ausbildung diskutieren.
Politische Haltung ent-wickeln (Biografiearbeit): Sich als Lehrperson politisch zu positionieren erfordert Mut und setzt Selbstreflexion voraus. Anhand folgender Fragen können wir unsere eigenen (berufs-) politischen Haltungen biografisch (wieder-) entdecken und austauschen.
Wo komme ich her: Wer und was hat mich politisch geprägt?
Wo stehe ich: Welche Standpunkte vertrete ich, in welchen politischen Räumen bewege ich mich?
Wo will ich hin: Wie will ich mich politisch weiterentwickeln, was kann ich anderen mitgeben?