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Haltung ermöglichen – Psychologische Sicherheit als Führungsaufgabe in der gesundheitsberuflichen Bildung
Daniela Löffler
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"SafeSpace Learning" – Ein Diversity-Konzept
Anna-Verena Kirstein
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CALD-Nurses empowern statt ausbremsen: IPQ als Innovationsarchitektur für Bildungsbiografien
Melanie Slavici
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Eröffnung / KeynoteN.N., Prof. Dr. Andreas Lauterbach, Prof. Dr. Anja WalterSept.. 14
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Herzensangelegenheit: Palliative Versorgungsqualität im kardiologischen Setting neu denken- Implementierung der Peaceful End-of-Life Theory
Lisa KahntSept.. 14
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Stärkung der professionellen Identitätsbildung in der medizinischen Ausbildung durch reflektierende und praxisorientierte Hinweise
Wolfram ArendsSept.. 14
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Fortbildungserfolg von Digitalisierungsmanager:innen in Arztpraxen – Eine 1,5-Jahres-Follow-Up-Studie
Anne MainzSept.. 14
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RaumwechselpauseSept.. 14
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Professionelle Verantwortung im interprofessionellen ethischen Diskurs. Ethik in der beruflichen Praxis als interprofessionelles Lernformat am USZ
Margit WeberSept.. 14
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Die Potenziale von Berufsfeldanalysen und ihre Spezifika hinsichtlich einer Curriuclumentwicklung im Kontext der Ausbildung von Notfallsanitäter:innen
Christian FrießSept.. 14
Gerechte Internationalisierung in der Pflegebildung: Das Deggendorfer FINE-Modell und erste empirische Befunde
Beschreibung
Auf welcher moralischen und ethischen Grundhaltung sollen internationale Bildungsgänge konzipiert werden, damit sie gerecht, demokratisch und nachhaltig gestaltet sind? Diese Frage gewinnt angesichts eines globalen Pflegefachkräftemangels und wachsender migrationsbedingter Ungleichheiten zunehmend an Bedeutung. Internationale Studienprogramme bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Fachkräftesicherung im Globalen Norden und der Verantwortung, globale Bildungs- und Versorgungsungleichheiten nicht zu verstärken.
Das Deggendorfer FINE-Modell (Fair International Nursing Education & Employment) bietet hierfür einen normativ fundierten Rahmen. Es basiert auf Prinzipien globaler Gerechtigkeit, Chancengleichheit und nachhaltiger Entwicklung und versteht Internationalisierung als reziproken Prozess. Vier Leitdimensionen strukturieren das Modell: (1) faire Bildungszugänge, (2) reziproke Kooperation im Sinne von Brain Circulation, (3) Integration als durchgängiges Strukturprinzip sowie (4) nachhaltige, transnational anschlussfähige Karrierewege.
Der internationale Bachelorstudiengang Nursing an der THD setzt diese Prinzipien exemplarisch um. Ein gestuftes sprachlich-fachliches Curriculum, die Verzahnung von Theorie und praxisintegrierter Qualifizierung sowie umfassende Unterstützungsstrukturen ermöglichen einen nachhaltigen Studienverlauf. Gleichzeitig eröffnen Mobilitätspfade berufliche Perspektiven in Deutschland und Rückkehrmöglichkeiten in Herkunftsländer.
Der Vortrag präsentiert neben dem Konzept erste empirische Befunde der wissenschaftlichen Begleitstudie BRIDGE. Im Fokus stehen Wahrnehmungen von Fairness, Integrationserleben, Unterstützungsbedarfe und Herausforderungen im Studienalltag, hinsichtlich Sprache, sozialer Einbindung und organisationaler Rahmenbedingungen.
Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der ethischen Leitannahmen des Modells diskutiert und liefern Hinweise für die evidenzbasierte Weiterentwicklung internationaler Pflegebildungsprogramme. Damit trägt der Beitrag zur Verbindung von fairer Internationalisierung, regionaler Fachkräftesicherung und globaler Verantwortung bei.
Literatur
- de Wit, H. (2018). Internationalization of higher education: A critical review. International Higher Education, 93, 6–8.
- Knight, J. (2004). Internationalization remodeled: Definition, approaches, and rationales. Journal of Studies in International Education, 8(1), 5–31.