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Vom Bystander zum Upstander: Handlungssicherheit bei Diskriminierung in Lern- und Versorgungskontexten
Beschreibung
Kurzzusammenfassung
Interaktiver Workshop zur diskriminierungssensiblen Handlungssicherheit in den Gesundheitsberufen. Die Teilnehmenden erproben alltagstaugliche Interventionen bei Abwertung, Ausschluss und Diskriminierung.
Abstract Deutsch
Einleitung
Diskriminierung, Abwertung und Ausschluss gehören in den Gesundheitsberufen weiterhin zum Alltag. Viele Betroffene können sich in solchen Situationen nicht unmittelbar wehren (Hock et al., 2021), während Umstehende Grenzüberschreitungen zwar wahrnehmen, aber aus Unsicherheit oder fehlenden Handlungsstrategien nicht eingreifen (Hortensius & de Gelder, 2018). So bleibt Diskriminierung oft folgenreich und unbearbeitet. Studien zeigen zudem, dass die Anerkennung von Diskriminierung entlasten kann und Rollenspiel- sowie Kommunikationsworkshops die wahrgenommene Handlungssicherheit verbessern (z. B. Hock et al., 2021).
Beschreibung des Projekts
Der Workshop basiert auf einem erprobten Konzept für interprofessionelle Lern- und Versorgungssituationen. Didaktisch verbindet er Verhaltensprobe, Reflexion und Perspektivenwechsel, um diskriminierungssensible Handlungskompetenz aufzubauen.
Workshopablauf
Nach einem kurzen Einstieg zu Diskriminierung, Bystander-Effekt und sozialer Rückendeckung arbeiten die Teilnehmenden in 3er-Gruppen mit realitätsnahen Fallvignetten aus der Gesundheitsversorgung. Im Zentrum steht ein Handlungsmodell für Interventionen in Praxissituationen. In einem angeleiteten Mini-Rollenspiel entwickeln sie einen Stoppsatz, setzen eine professionelle Norm, unterstützen die betroffene Person und benennen einen nächsten Systemschritt. Anschließend folgen kurzes Feedback, Plenumsauswertung und Praxistransfer.
Ziel des Workshops
Ziel ist, Lehrende, Praxisverantwortliche und Lernende in den Gesundheitsberufen in ihrer diskriminierungssensiblen Handlungsfähigkeit zu stärken. Sie sollen diskriminierende Situationen in interprofessionellen Lern- und Versorgungskontexten schneller erkennen und sicher intervenieren.
Literatur
Hortensius, R., & de Gelder, B. (2018). From empathy to apathy: The bystander effect revisited. Current Directions in Psychological Science, 27(4), 249–256. https://doi.org/10.1177/0963721417749653
Hock, L. E., Jackson, R. A., Rodriguez, H. A., Anderson, E. P., Mai, J., Parwani, V., & Mangurian, C. (2021). Tools for responding to patient-initiated verbal sexual harassment: A workshop for trainees and faculty. MedEdPORTAL, 17, 11111. https://doi.org/10.15766/mep_2374-8265.11111
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